Die Herausforderung, unter den Auswirkungen des Klimawandels den Wasserbedarf der schnell wachsenden Weltbevölkerung zu decken, könnte leichter zu bewältigen sein, als vielfach berichtet wird. Die Analyse eines schwedisch-deutschen Forscherteams zeigt erstmals auf, welche Möglichkeiten bestehen, sowohl so genanntes grünes als auch so genanntes blaues Wasser effektiv zu nutzen, um sich an den Klimawandel anpassen und die künftige Weltbevölkerung ernähren zu können. Die Studie wurde kürzlich in der Fachzeitschrift „Water Resources Research“ veröffentlicht.
Im gegenwärtigen Wassermanagement wird nur blaues Wasser berücksichtigt, also in Flüssen und Seen vorhandenes Wasser und Grundwasser. Laut der Forscher begrenze das die Handlungsmöglichkeiten, zunehmender Wasserknappheit bzw. den Wasserrisiken zu begegnen, die mit dem Klimawandel einhergehen. Nach gegenwärtigen Schätzungen sind weltweit drei Milliarden Menschen von Wasserknappheit betroffen. mehr