10 Mai 2009 von germankazak
Die Herausforderung, unter den Auswirkungen des Klimawandels den Wasserbedarf der schnell wachsenden Weltbevölkerung zu decken, könnte leichter zu bewältigen sein, als vielfach berichtet wird. Die Analyse eines schwedisch-deutschen Forscherteams zeigt erstmals auf, welche Möglichkeiten bestehen, sowohl so genanntes grünes als auch so genanntes blaues Wasser effektiv zu nutzen, um sich an den Klimawandel anpassen und die künftige Weltbevölkerung ernähren zu können. Die Studie wurde kürzlich in der Fachzeitschrift „Water Resources Research“ veröffentlicht.
Im gegenwärtigen Wassermanagement wird nur blaues Wasser berücksichtigt, also in Flüssen und Seen vorhandenes Wasser und Grundwasser. Laut der Forscher begrenze das die Handlungsmöglichkeiten, zunehmender Wasserknappheit bzw. den Wasserrisiken zu begegnen, die mit dem Klimawandel einhergehen. Nach gegenwärtigen Schätzungen sind weltweit drei Milliarden Menschen von Wasserknappheit betroffen. mehr
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23 März 2009 von germankazak
Der BUND hat zum Tag des Wassers darauf hingewiesen wie viele Mengen „unsichtbaren Wassers“ in Produkten des täglichen Bedarfs stecken. Für eine Jeans werden demnach 5.000 Liter, für ein Kilo Rindfleisch mehr als 10.000 Liter „virtuelles“ Wasser verbraucht. Für Anbau, Verarbeitung und Lagerung von einem Kilo Kaffe, seien es sogar 20.000 Liter. Die Verschwendung von „virtuellem“ Wasser spielt bisher in der Diskussion um den Schutz vorhandener Ressourcen kaum eine Rolle. Laut BUND soll sich das jetzt ändern. mehr
Die Pressemeldung des BUND findet Ihr hier.

Martin Geiger, Wasserexperte der Umweltstiftung WWF kritisiert derweil die Abschlusserklärung des 5. Weltwasserforums in Istanbul: „Die offizielle Abschlussdeklaration des Weltwasserforums ist größtenteils eine Ansammlung von unverbindlichen Plattitüden und nicht der dringend notwendige Aktionsplan“. So gäbe es zum Beipiel immer noch keine Einigung auf ein „Menschenrecht Wasser„, das auch nach Meinung der Autoren dieses Blogs längst überfällig ist.
Mehr bei ZEIT ONLINE. (Hier finden Sie auch eine interessante Artikelsammlung zum Thema).
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17 März 2009 von germankazak
Politiker und Wissenschaftler haben zum Auftakt des 5. Weltwasserforums in Istanbul vor einer globalen Wasserkrise gewarnt. „Wir müssen verstehen, dass Wasser eine begrenzte Ressource ist“, sagte der türkische Staatspräsident Abdullah Gül bei seiner Eröffnungsrede. Die EU-Umweltagentur (EEA) verlangte in einem in Kopenhagen vorgelegten Bericht ein Ende des europäischen „Raubbaus“ an der immer knapperen Ressource Wasser.
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Unterdessen protestieren in Istanbul Menschen gegen große Staudammprojekte und die Nutzung des Wassers als Wirtschaftsgut. Die Polizei nahm 19 Demonstranten fest, darunter eine Deutsche und eine Amerikanerin.
Bei dem weltweit größten Expertentreffen soll bis zum Wochenende über den Zugang zu sauberem Wasser, Wasserrechte und den Einsatz moderner Technologien beraten werden. Zu dem Treffen werden in Istanbul auch Vorsitzende internationaler Organisationen, Minister aus mehr als 100 Staaten sowie Staats- und Regierungschefs erwartet. Insgesamt wird mit etwa 20.000 Teilnehmern gerechnet. (…)
Durch die Bedürfnisse der schnell wachsenden Weltbevölkerung und die Auswirkungen der Klimaveränderungen sind die Wasser-Ressourcen auf dem Planeten jedoch in Gefahr. Zu diesem Schluss kommt die Unesco in ihrem jüngsten Wasser-Bericht mit dem Titel „Wasser in einer sich verändernden Welt“, der in New York vorgestellt wurde.
Die Bevölkerungsentwicklung, Wirtschaft, Lebensstil und Verhaltensmuster sind die wichtigsten Faktoren beim Wasserverbrauch. mehr drüben bei FR-online.de.
Quelle: dpa
WHO Präsentation zum Weltwasserforum
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15 März 2009 von germankazak
Mehr als eine Milliarde Menschen haben weltweit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Der Klimawandel, die Zunahme der Bevölkerung und Verschwendung lebenswichtiger Ressourcen drohen die Lage in den kommenden Jahrzehnten noch zu verschärfen.
In der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts könnten schon bis zu sieben Milliarden Menschen in Gebieten mit chronischem Wassermangel leben, fürchten Fachleute, die in der kommenden Woche in Istanbul beim 5. Weltwasserforum über mögliche Lösungen beraten. Das Forum ist das bislang größte Treffen von Wissenschaftlern, Politikern und Wasser-Experten aus aller Welt.
Vom 16. bis zum 22. März werden mehr als 20.000 Teilnehmer erwartet, darunter die Vorsitzenden internationaler Organisationen, Minister aus mehr als 100 Staaten und 25 Staats- oder Regierungschef. Die Organisatoren betonten, wie ranghoch ihre Konferenz besetzt ist. mehr
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